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Tuija Knihtilä

Mezzo-Sopran

Die finnische Mezzosopranistin Tuija Knihtilä absolvierte ihre Studien bei der Sibelius- Akademie in Helsinki und danach an der Hochschule der Künste in Berlin sowie am internationalen Opernstudio in Zürich. Sie war Mitglied des Solistenensembles der Finnischen Nationaloper 2010 und arbeitet seither als freischaffende Künstlerin, mit Wohnsitz in ihrer jetzigen Heimatstadt Wien.

Im Zentrum von Knihtiläs Repertoire stehen die bedeutenden Mezzosopran-Rollen der Opernliteratur, die sie an renommierten Opernhäusern wie dem Teatro La Fenice in Venedig, den Opernhäusern von Oslo, Bergen und Malmö, der Königlichen Opern in Kopenhagen und Stockholm sowie den Nationaltheatern in Weimar, Bonn und Mannheim und der Oper Frankfurt in Deutschland gesungen hat. Ihr USA-Debüt gab sie 2015 an der Austin Opera in Texas in der Rolle der Amneris in Verdis Aida.

Im Frühjahr 2020 kehrte Knihtilä an die Königliche Oper Stockholm zurück, wo sie kurzfristig eingeladen wurde, Waltraute in Wagners Walküre unter der Leitung von Constantin Trinks zu singen. Aufgrund der Pandemie waren alle Vorstellungen im Jahr 2021 verschoben.
Auftritt in der Titelrolle in Bizets Carmen fand im Sommer 2022 beim Savonlinna Opernfestival statt.
Im Frühjahr 2022 glänzte sie in ihrer Lieblingsrolle Kundry in Wagners Parsifal im Landestheater Linz sowie im Jahr 2023 im Theater Bielefeld.

Im Jahr 2024/25 Knihtilä’s andere Höhepunkte sind Debüts als Mére Marie in Poulencs Dialogues des Carmélites und als Waltraute in Wagners Götterdämmerung unter der Leitung von Hannu Lintu an der Finnischen Nationaloper.

Bei den Festspielen in Savonlinna 2026 singt sie Marzelline in Figaros Hochzeit.
2026 wird sie mit Ortrud in Lohengrin in Riga bei den Festspielen in Cesis auftreten unter dem Dirigat des bekannten finnischen Dirigenten Tarmo Peltokoski.
An der Finnischen Nationaloper Helsinki wird sie 2026/27 Amneris, Aida und Auntie in Peter Grimes singen.

Neben ihren Opernengagements ist Tuija Knihtilä eine gefragte Konzertsängerin. Zu ihren Engagements in Finnland zählen ihr Debüt als Marguerite in Berlioz’ La damnation de Faust mit dem Finnischen Radio-Sinfonieorchester unter Hannu Lintu im Frühjahr 2020, Mahlers Das Lied von der Erde an der “Orgelnacht und Arie”-Festspiele im Herbst 2023 sowie die szenischen Aufführungen von Verdis Requiem an der Nationaloper. Sie war auch Solistin in Mahlers 8.Sinfonie mit dem finnischen Radio-Sinfonieorchester unter Hannu Lintu bei den Helsinki Festwochen 2018. Zum Jahreswechsel 2021–22 sang Tuija Knihtilä als Solistin mit dem Wiener Symphonikern in Beethovens 9. Sinfonie unter der Leitung von Sakari Oramo. Im Frühjahr 2022 war sie zudem in Finnland mit dem Sinfonieorchester Lahti unter Hannu Lintu sowie auch in 2023 mit Tapiola Sinfonietta in Espoo in Beethoven’s Missa Solemins zu hören. In Sibelius’ Kullervo- Symphonie unter Sakari Oramo sang sie als Solist in Kokkola und Oulu im Herbst 2022, und dieses Meisterwerk sang sie wieder im Herbst 2024 mit Jyväskylä Symphonie unter Leitung von Anna- Maria Helsing. Jahreswechsel 2025 wird mit Orchestra National du Toulouse und Beethovens 9.Symphonie gefeiert mit Tarmo Peltokoski als Dirigent gefeiert.
Im Frühling 2026 hat sie in Lili Boulanger’s Psalm 130 mit das Finnische Radio-Sinfonieorchester die Alt-solo gesungen.
Vorkommende Konzerten inkludieren Alt- solo in Mozart’s Requiem mit Lappeenranta City Orchestra, De Fallas El Amor Brujo Bei den Festspielen in Heinävesi und Beethoven’s IX Symphonie mit Turku Philharmonie unter der Leitung von John Storgårds in Oktober 2026.