Künstlerdetails

Tenor

Cesar Gutierrez

Cesar Gutierrez

Biographie / biography

Der kolumbianische Tenor César Augusto Gutiérrez gab in den ersten Jahren seiner Karriere neben verschiedenen Opernauftritten zahlreiche Liederabende und Konzerte in seinem Heimatland.
Seit 1991 ist er auch in Österreich, Spanien, Norwegen, Frankreich, Italien, Deutschland, Bulgarien, Russland, Japan, der Schweiz und Türkei sowie in Nord- und Südamerika aufgetreten.
Gutiérrez studierte zunächst in seinem Heimatland bei Leonel Villa, danach an der Hochschule für Musik in Wien bei Margarita Lilova (Gesang), Kurt Equiluz und Charles Spencer (Lied und Oratorium) sowie bei Kurt Malm (Musikdramatische Darstellung).
Zu seinen wichtigsten Engagements der vergangenen Jahre gehören der Macduff in Verdis „Macbeth“ in Bergen, der Ernesto in Donizettis „Don Pasquale“ am Stadttheater Luzern sowie die Mitwirkung in der Zarzuela „Doña Francisquita“ an der Wiener Kammeroper. An der Opéra National de Paris trat er in Lehárs „Die lustige Witwe“, am Teatro Carlo Felice di Genova als Almaviva in Rossinis „Barbiere di Siviglia“, an der Norske Opera Oslo als Lindoro in „L'italiana in Algeri“ auf. Sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen gab er als Nikolio in der österreichischen Erstaufführung der Oper „Die griechische Passion“ von Bohuslav Martinu; im Sommer 2000 kehrte er nach Bregenz zurück, um in der Oper „Maria de Buenos Aires“ von Astor Piazzola mitzuwirken.

Am Landestheater Innsbruck sang er den Tebaldo in Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“ und den Rodrigo in Rossinis „Otello“, am Landestheater Voralberg unter Gidon Kremer den Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“.
Sein Debüt als Rodolfo in Puccinis „La Bohème“ gab der Sänger an der Griechischen Nationaloper in Athen, wo er später auch den Alfredo in Verdis „La Traviata“ sang. Als Duca di Mantova debütierte er mit Erfolg beim International Music Festival in Buda (Norwegen), als Edgardo in Donizettis „Lucia di Lammermoor“ an der Nationaloper in Peru. 2004 sang er den Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“ in Nürnberg und den Rodolfo in Peru.
Einen großen Erfolg hatte er in Verdis „Messa da Requiem“ unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev in Moskau 2004; im selben Jahr sang er die Tenorpartie in Händels „Messiah“ mit dem Orquesta Sinfónica deOviedo.

Weitere Engagements im Jahre 2005 führten ihn nach Athen (Rodolfo), Málaga (Alfredo) und Montevideo/Uruguay anläßlich der Wiedereröffnung des Solis Operntheater (Rodolfo). Im Jahre 2006 sang er Alfredo in Málaga, Rodolfo in Malmo (Schweden) und Alfredo beim Internationalen Opernfestival Antibes/Lacoste in Frankreich. Im Jahre 2007 sang er den Duca di Mantua in Nantes, Edgardo in Halle, wo er 2008 auch als Sänger in „Der Rosenkavalier“ auftrat und sein Debüt als Pollione in Bellinis „Norma“ absolvierte. Im Frühling 2008 debütierte er als Elvino in Bellinis „La Sonnambula“ in Malmo, und im August 2008 kehrte er nach Montevideo zurück, um sein Debüt als Pinkerton zu feiern. Im Oktober 2008 ging er auf Tournee mit der Wiener Staatsoper nach Tokio und sang den Ferrando in ‚Cosi fan tutte“ unter der Leitung von Riccardo Muti; zuletzt war er wieder in Malmo als Alfredo zu hören.
César Augusto Gutiérrez ist auch ein vielbeschäftigter Konzert- und Oratoriensänger (u. a. Musikvereinssaal Wien, Wiener Konzerthaus, Konzertsaal Pleyel Paris, Osloer Philharmonie, Beethovenhalle Bonn, Kölner
Philharmonie, Münchner Philharmonie, Stuttgarter Liederhalle und Megaro Musikis in Thessaloniki).
Er gewann 1991 in Spanien den „Andres Segovia"-Preis für die Interpretation des spanischen Repertoires sowie im Frühjahr 2000 den 1. Preis beim Internationalen „Hilde Zadek"-Gesangswettbewerb. Im März 2001 wurde er mit dem „GRAND PRIX" sowie der Gold-Medaille und dem 1. Preis beim Internationalen „Maria Callas" Gesangswettbewerb ausgezeichnet.
Gutiérrez ist auf der CD-Einspielung der Bregenzer Festspiel-Produktion von Martinus „Griechischer Passion“ (ORF) sowie als Arturo in Donizettis „Lucia di Lammermoor“ zu hören.

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