Künstlerdetails

Mezzosopran

Kismara Pessati

Kismara Pessati

Biographie / biography

Die aus Brasilien stammende Mezzo-Sopranistin Kismara Pessatti studierte Schauspiel und Gesang in ihrer Heimatstadt Curitiba. Weiterausbildung bei Prof. Norma Sharp an der Musikhochschule «Hanns Eisler» in Berlin (mit finanzieller Unterstützung von KAAD) sowie bei Ks. Julia Varady und Roland Herrmann.
Noch während ihres Studiums debütierte sie im Sommer 2001 als Matilda in der Oper Otto von Händel/Telemann am Theater Magdeburg, und im Konzerthaus Berlin in der Alt Partie von Beethovens 9. Sinfonie (Dir.: Peter Gülke). Im Rahmen der Ausbildung in Berlin war sie u.a. in den folgenden Rollen zu hören: Fricka und Erda in Das Rheingold von Wagner; Marcellina in Le Nozze di Figaro von Mozart; Knusperhexe in Humperdincks Hänsel und Gretel, und schliesslich als Carmen in Bizets gleichnamiger Oper.
In den Spielzeiten 2003-2005 war sie Mitglied des Opernstudios der Zürcher Oper, wo sie u.a. als Mutter in Der Konsul von Menotti und als Clarice (Hauptrolle) in Rossinis La Pietra del Paragone sehr erfolgreich aufgetreten ist. Rossini Gastspiele in Genova, Baden und Mézières.
Im Sommer 2004 sang sie die Annina in Verdis La Traviata bei dem Internationalen Festspiele Baden-Württemberg (Dir.: Wolfgang Gönnenwein). Im Frühling 2005 hat die Sängerin die Rolle der Ms. Arbuthnot in der Uraufführung vom Konzert-Theater Kalkül von Werner Schulze und Text von Carl Djerassi (Dir.: Alexis Hauser) im Rahmen der 150-Jahr-Feier der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich übernommen.
In der Spielzeit 04/05 war sie im Opernhaus Zürich u.a. als Giovanna in Verdis Rigoletto (Dir.: Nello Santi), als Alisa in Donizzettis Lucia di Lammermoor (Dir.: Ralf Weikert), als Petrowna Rimsky-Korsakovs Zarenbraut (Dir.: Vladimir Fedoseyev, Regie: Johannes Schaaf) und als Nutrice in Monteverdis L’Incoronazione di Poppea (Dir.: Nikolaus Harnoncourt, Regie: Jürgen Flimm) zu hören. Mit Poppea hat sie mit demselben Ensemble im Royal Festival Hall in London gastiert.
Im Sommer 2005 wurde sie Stipendiatin der Richard Wagner Stiftung für die Bayreuther Festspiele.
Ab der Saison 2005/2006 gehört Kismara Pessatti zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. die Mezzo-Sopran Partie in Strawinskys Le Noces singt, und als 3. Dame in Mozarts Die Zauberflöte (Dir.: Ralf Weikert), Filipjewna in Tschakowskis Eugen Onegin (Dir.: Vladimir Fedoseyev), Rosalia in d’Alberts Tiefland (Dir.: Franz Welser-Möst) und 1. Magd in Strauss Elektra (Dir.: Christoph von Dohnányi ) zu erleben war.
In die kommende Saison ist die Sängerin u.a. als Annina in Rosenkavalier und La Traviata (Dir.: Welser-Möst), als Specht und Wirtin in Das schlaue Füchslein (Dir.: Adam Fischer) und als Marthe Schwerdtlein in Faust (Dir.: Patrick Fournillier) zu hören.

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