Künstlerdetails

Tenor

Eric Laporte

Eric Laporte

Biographie / biography

Der in Québec/Kanada geborene Tenor studierte Gesang in Montréal und machte dort erste Bühnenerfahrungen im Opernstudio. Er war Preisträger bei den Jeunesses Musicales du Canada ebenso wie beim Hans-Gabor-Wettbewerb in Wien. Im Jahr 2000 gab er sein Debüt in Europa als Tamino am Landestheater Salzburg und wurde anschließend für drei Spielzeiten ans Landestheater Linz engagiert. Es folgten weitere Engagements an der Oper Bonn und am Theater Bielefeld.

Zu seinen Verpflichtungen 2022 gehören Max in Der Freischütz am Staatsthetaer Kassel sowie Lancelot in Le Roi Arthus bei den Tiroler Festspielen Erl.

Im Frühjahr 2019 gab Eric Laporte sein überaus erfolgreiches Rollendebüt als Faust in La Damnation de Faust an der Staatsoper Hannover (NDR Kultur Übertragung) gefolgt von einem viel umjubelten Lohengrin am Staatstheater Nürnberg unter der musikalischen Leitung von Joana Mallwitz und in der Regie von David Hermann (Übertragung BR Klassik). Im Sommer 2019 war er zu Gast als Erik in Der fliegende Holländer beim renommierten Festival d´Opéra de Québec unter der musikalischen Leitung von Jacques Lacombe und in der Regie von François Girard (The Red Violin), es handelt sich um eine Koproduktion mit der Metropolitan Opera New York und De Nederlandse Opera Amsterdam.

2019/20 gibt der Tenor sein Hausdebüt an der Oper Frankfurt in gleich zwei Neuproduktionen: Als Ulysse in Faurés Pénélope (ML: Joana Mallwitz) sowie als Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg in Henzes Der Prinz von Homburg (ML: Jonathan Darlington; Regie: Jens-Daniel Herzog).
Am Staatstheater Mainz war Eric Laporte in seinem Rollendebüt als Hoffmann in Hoffmanns Erzählungen sowie als Des Grieux in Manon Lescaut und als Siegmund in Loriots Der Ring an einem Abend zu erleben.

Weitere Engagements sind u.a. Max in Der Freischütz am Aaltotheater Essen sowie im Konzertbereich der Tenorpart im Kroatischen Glagolithischen Requiem von I. Kuljerić mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Ivan Repušić in München und Zagreb (Aufnahme BR Klassik).


Eric Laporte ist heute gern gesehener Gast in zahlreichen Opernhäusern Europas, so in Düsseldorf, Köln, Bremen, Bonn, Augsburg, Kassel, Giessen, Saarbrücken, Gelsenkirchen, Weimar, Hannover, in Wien, Salzburg, Linz, Innsbruck, in Strasbourg, Metz, Rouen, Saint-Étienne und Nizza, an der Niederländischen Reisopera und an der Scottish Opera. Über seinen Duca in Rigoletto war zu lesen: “Eric Laporte gibt erwartungsgemäß einen prächtigen Herzog, stimmlich stets auf der Höhe seiner Aufgabe; lustvoller tenoraler Schmelz und Glanz als musikalischer Ausdruck der Verführung, des Triumphs – und der Brutalität.” (nw-news.de, 29.05.2012).

Sein umfangreiches Repertoire, das ihn als äußerst wandlungsfähigen Sänger ausweist, umfasst Partien von Mozart und Lortzing wie Tamino, Ferrando, Don Ottavio, Belmonte und auch Gomaz (Zaide), Châteauneuf und Baron Kronthal, ebenso wie Erik in “Der Fliegende Holländer”, Walther in “Tannhäuser” und Max in “Der Freischütz”, italienische Partien wie Duca in “Rigoletto” und Fenton (sowohl in “Falstaff” als auch in “Die lustigen Weiber von Windsor”), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), Ernesto (Don Pasquale) und Nemorino (L’Elisir d’amore), Conte d’Almaviva (Il Barbiere di Siviglia), Lindoro (L’Italiana in Algeri), Libenskof (Il viaggio a Reims) und Don Ramiro (La Cenerentola), Ecclitico (Il Mondo della Luna) sowie natürlich Partien des französischen Fachs wie Pylade (Iphigénie en Tauride), Nadir (Les Pêcheurs de perles), Paris (La belle Hélène), Iopas (Les Troyens), Alphonse (La Muette de Portici) und König Ouf (L’Étoile). An der Seite von Renée Fleming und Thomas Hampson sang er den Nicias in Massenets “Thaïs” im Wiener Konzerthaus unter der Leitung von Michel Plasson (mit ORF-Übertragung).

Immer wieder ist Eric Laporte auch im Konzertbereich tätig; so sang er u.a. Haydns Harmoniemesse mit der Prager Philharmonie, die Cäcilienmesse im Dom von Chartres mit dem Orchestre Lamoureux, “Die Jahreszeiten” und Beethovens 9. Symphonie im Linzer Brucknerhaus, Bachs H-Moll-Messe und Honeggers König David in der Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle, Mozarts Requiem in Antibes oder die Johannes-Passion mit Olaf Bär und dem Centre Lyrique d’Auvergne.

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