Künstlerdetails

Tenor

Andrej Dunaev

Andrej Dunaev

Biographie / biography

Andrej Dunaev (Tenor) wurde 1969 in der russischen Stadt Saianogorsk geboren und ließ sich an der Musikschule zunächst zum Bajan-Spieler ausbilden. (Das Bajan ist ein in der russischen Volksmusik verwendetes Knopfakkordeon.) Danach ließ er sich von 1987 bis 1989 am Musikkolleg in Stavropol zum Dirigenten eines Volkschores ausbilden, und erst 1992 Dunaev in Moskau sein Gesangsstudium. Zunächst erhielt er bei Professor M. Demchenko am Staatlichen Kulturinstitut Unterricht, seit 1997 studierte er bei Professor Petr Skusnitchenko am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium.
Während seiner Ausbildung gewann Dunaev mehrere bedeutende Gesangswettbewerbe. 1998 war er Preisträger des Wettbewerbs „Belle voce“, 1999 folgte ein Preis beim Wettbewerb „Neue Stimmen“ in Gütersloh, ein Jahr später war er beim Wettbewerb „Orfeo“ in Hannover erfolgreich. Ebenfalls im Jahr 2000 wurde er beim Wiener „Belvedere“-Wettbewerb mit einem Spezialpreis ausgezeichnet, und 2002 war er Preisträger des renommierten Moskauer Tschaikowsky-Gesangswettbewerbs.
Nach seinem Debüt als Alfredo in Verdis „La Traviata“ am Moskauer Bolschoi-Theater im Jahr 2000 war er an diesem renommierten Haus bald darauf als auch als Wladimir Igorewitsch in Borodins „Fürst Igor“ sowie als Lenski in einer Neuproduktion von Tschaikowskys „Eugen Onegin“ zu erleben.
Im Jahr seines Bolschoi-Debüts (2000) sang Andrej Dunaev auch erstmals an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Seine erste Rolle war der Alfredo in „La Traviata“. Kurze Zeit stellter er sich auch als Vladimir Igorewitsch („Fürst Igor“) an der Opéra National du Rhin im französischen Strasbourg vor, in der Saison 2001/02 sang er den Lenski am Staatstheater Kassel und an der Opéra National du Rhin in Strasbourg.
Inzwischen hat Andrej Dunaev zahlreiche große Rollen an der Deutschen Oper am Rhein gesungen. In den beiden Häusern in Duisburg und Düsseldorf hat er mit Partien wie Ferrando („Così fan tutte“), Macduff („Macbeth“), Rodolfo („La Bohème“), Lenski und Laertes („Hamlet“) sein Publikum begeistern können.
Jetzt im Februar 2008 wird er in Düsseldorf eine Neuproduktion Elisir (Nemorino) singen.
Von der Deutschen am Rhein aus entfaltete der Sänger eine rege Gastspieltätigkeit. Soeben erfüllt er Verpflichtungen an der Oper in Frankfurt, denn in den Monaten Dezember 2005 und Januar 2006 singt er dort Rodolfo und die Titelpartie in Charles Gounods „Faust“. Damit hat der Tenor sein Repertoire des slawischen und des italienischen Fachs erstmals um eine französische Oper erweitern können. Zu seinen weiteren Partien zählen Graf Vaudemont in Tschaikowskys „Iolanta“, Bajan in Glinkas „Ruslan und Ludmila“ sowie Likow („Die Zarenbraut“) und Zar Berendey („Schneeflöckchen“) in den Opern von Rimsky-Korsakow; Als weitere Verdi-Rollen sind Fenton („Falstaff“) und Herzog in „Rigoletto“ zu nennen.
In 2008 wird er an der Deutschen Oper Berlin gastieren mit Onegin (Lenski)
2008 Teatro alla Scala, Milano Boheme (Rodolfo)
2008 Staatsoper Berlin Traviata (Alfredo)
2009 Sao Carlo Lisboa Faust (Faust)

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