Künstlerdetails

Tenor

Michael Roider

Michael Roider

Biographie / biography

Michael Roider, Tenor wurde in Salzburg geboren und absolvierte dort das Musische Gymnasium, ehe er an der Musikhochschule Mozarteum sein Violin- und Gesangsstudium begann. Während der Jahre seiner Ausbildung war er als Geiger Mitglied des Mozarteumorchesters Salzburg, der Camerata Academica und des Pro Arte Streichquartetts Salzburg. Wettbewerbspreise wurden ihm - das allerdings bereits als Sänger - beim internationalen Mozart-Wettbewerb in Salzburg und beim Schubert-Wolf-Lied Wettbewerb des Wiener Musikvereins zuerkannt.

Sein Debüt als Opernsänger feierte Michael Roider als Ferrando in Mozarts "Cosi fan tutte" am Stadttheater Basel. Nach Engagements und Gastverpflichtungen an zahlreichen Opernhäusern wie etwa Leipzig, Genf, Karlsruhe, Bern und Graz gelangte er sowohl an die Wiener Volksoper (Debüt 1992) als auch an die Wiener Staatsoper (Debüt 1995), deren Ensemble er seitdem angehört.

An beiden Wiener Häusern singt er ein breitgefächertes Repertoire. Stellvertretend seien genannt im Bereich der Operette der Sou-Chong in Lehárs "Das Land des Lächelns" (in der Inszenierung von Klaus Maria Brandauer 1997) und der Eisenstein in Johann Strauß' "Die Fledermaus" (eine Rolle, die er übrigens auch beim Japanischen Saito-Kinen-Festival 2003 unter Seiji Ozawas Leitung gesungen hat). Auf dem Opernsektor - und somit vorwiegend an der Staatsoper - war er in den letzten Spielzeiten mit zentralen Partien erfolgreich, die zwischen dem lyrischen und dem Charakterfach angesiedelt sind. Dazu zählen der Hirte in Georges Enescus "Oedipe" (unter Michael Gielen und in der Inszenierung von Götz Friedrich), der Maler in Bergs "Lulu" (unter Michael Boder und in der Inszenierung von Willy Decker) sowie mit durchschlagendem Erfolg der Herodes in Richard Strauss' "Salome". Im Rahmen des Gastspiels der Wiener Staatsoper in Bukarest sang er den Herodes auch unter Seiji Ozawas Leitung im Herbst 2001. Gleichfalls mit dem Ensemble der Wiener Staatsoper war er im Rahmen der Wiener Festwochen 2001 auch als Don Basilio in der Neuproduktion von Mozart's "Le Nozze di Figaro" (Dirigent: Riccardo Muti) zu hören. 2002 feierte er sein von Presse und Publikum gefeiertes Rollendebüt als Captain Vere in Brittens "Billy Budd" (unter Richard Hickox). In der Spielzeit 2003-2004
debütierte er als Loge im Rheingold,2003 als Laca in Janaceks Jenufa (unter Ozawa ),2005 sang er seinen ersten Aegisth in Stauss' Elektra und seinen ersten Hauptmann in Bergs Wozzeck(beides unter Ozawa). Im Januar 2006 war er als Idomeneo am Theater a.d.Wien zu hören(unter
Peter Schneider).Im März 2007 sang er in der umjubelten Manonpremiere an der Wiener Staatsoper mit Netrebko und Alagna die Partie des Guillot de Morfontaine ( Regie Serban/Dirigent de Billy).


An der Volksoper war er ein überzeugender Schuiskij in Harry Kupfers Inszenierung von Mussorgskijs "Boris Godunow", an der Grazer Oper der akklamierte Herodes einer "Salome"- Neuproduktion in der Regie von Martin Kusej. Bei den Wiener Festwochen 1995 sang er die Uraufführung von Adriana Hölszkys "Die Wände" und in Budapest ein Jahr später den Josef K. in Gottfried von Einems Oper "Der Prozeß". Im September 2000 debütierte er mit großem Erfolg als Maler in Bergs "Lulu" an der Oper Zürich. Als Gast zahlreicher Festspiele (Klangbogen Wien, Wiener Festwochen, Donaufestival, Steirischer Herbst, Seefestspiele Mörbisch, Mozartwoche Salzburg, Alpengala Gstaad, u. a.) nahm Michael Roider vielfältige Aufgaben wahr. 2004 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in den Produktionen "Der Rosenkavalier" und "Die Tote Stadt", 2005 erfolgte auch sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin in Janaceks "Aus einem Totenhaus" als Skuratov. Im November 2006 wirkte er in einer vielbeachteten neuen Salomeproduktion ( Regie David Alden ) an der Litauischen Nationaloper Vilnius als Herodes mit.

Im Juni 2008 wird Michael Roider beim Budapester Palace of Arts Festival seinen ersten Mime in
Wagners Siegfried und Rheingold singen (unter Adam Fischer).


Als Konzertsänger bestreitet der Künstler eine ebensogroße Vielfalt, die von Bachs Passionen (Auftritte bei den Bachtagen Erlangen), über zentrale Werke der Romantik wie etwa Mendelssohns "Elias", "Paulus" und "Erste Walpurgisnacht" (letztere am Teatro San Carlo in Neapel) bis zu Britten und Strawinsky reicht. In der Saison 2002/03 beinhalteteten die Konzertauftritte des Künstlers sein Debüt mit den Münchner Philharmonikern (Franz Schmidt - "Das Buch mit den Sieben Siegeln", Dirigent Fabio Luisi). Daneben nimmt für Michael Roider auch der Liedgesang eine zentrale Stellung ein. Auch dabei verfügt er über ein weitgespanntes Repertoire. Rundfunk, TV- und CD-Produktionen dokumentieren den Rang des Künstlers. Eine Gesamteinspielung von Mozarts "Le Nozze di Figaro", in der er die Rolle des Basilio singt, und eine Gesamteinspielung von Kalmans "Czardasfürstin"in der er als Edwin zu hören ist,
wurden auf Naxos veröffentlicht.

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