Künstlerdetails

Sopran

Mirella Hagen

Mirella Hagen

Biographie / biography

Die Sopranistin Mirella Hagen studierte in Karlsruhe bei Prof. Christiane Hampe und in
Stuttgart bei Prof. Ulrike Sonntag, mit der sie auch nach dem Studium weiterhin eng
zusammenarbeitet. Meisterkurse bei KS Edith Mathis, Prof. Ulf Bästlein und Charles
Spencer, sowie KS Helen Donath und Helmut Deutsch ergänzten ihre Studien.
Sie wurde bereits zu Beginn ihres Studiums von der ‚Studienstiftung des deutschen
Volkes‘, der ‚Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung‘ und dem ‚Richard Wagner Verband
Stuttgart‘ unterstützt. Sie war Preisträgerin bei Jugend musiziert, des
Hochschulwettbewerbs, des Paula Salomon – Wettbewerbs und Finalistin des
Internationalen Hugo-Wolf Wettbewerb Stuttgart und wurde mehrfach für ihre Lied-
Interpretationen ausgezeichnet, u.a. mit dem ‚Thomas Wiese Förderpreis‘ und dem
‚Trude Eipperle Rieger Preis‘ und dem Förderpreis des Hugo-Wolf-Wettbewerbs in Slovenj
Gradec (Slowenien).

Nach ihrem Studium wurde Mirella Hagen in das Opernstudio an der Staatsoper Stuttgart engagiert und sang dort Partien wie Ännchen („Der Freischütz“). Am Theater Regensburg war sie u.a. als Gretel („Hänsel und Gretel“) zu erleben, und an der Antwerpen Opera Vlaanderen als Anna („Nabucco“) und Papagena („Die Zauberflöte“). Dort sang sie auch den 1. Knappen und das 1. Blumenmädchen in der mit dem Opera Award ausgezeichneten und als Inszenierung des Jahres bezeichneten Produktion „Parsifal“ (Regie: Tatjana Gürbaça). Weitere Engagements führten sie an die Dortmunder Oper und an die Komische Oper Berlin. Im Herbst 2016 debütierte sie am Theater an der Wien mit großem Erfolg als Betty in Salieri’s „Falstaff“ unter der Leitung von René Jacobs. Im Dezember 2016 und Januar 2017 kehrte sie wieder an die Antwerpen Opera Vlaanderen als Pamina („Zauberflöte“) zurück.
Am Staatstheater Braunschweig debütierte sie als Adina („L’elisir d’amore“) und Pamina („Die Zauberflöte“), zudem als Eliza Doolittle („My Fair Lady“). Des Weiteren sang sie dort Partien des lyrischen Fachs wie Gilda („Rigoletto“) und Fiorella („Les Brigants“) sowie die Sopranpartie im Brahms „Das deutsche Requiem“.

Im Sommer 2013 gab sie ihr international hochgelobtes Debut bei den Bayreuther
Festspielen als Woglinde in „Rheingold“ und „Götterdämmerung“ sowie als Waldvogel
„Siegfried“ (Regie: Castorf, Leitung: Petrenko) mit Wiedereinladung für die Festspiele
2014 und 2015.

Im Herbst 2016 debütierte sie am Theater an der Wien mit großem Erfolg als Betty in Salieris „Falstaff“ unter der Leitung von René Jacobs, mit dem sie im Frühjahr 2017 eine Tournee mit Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse“ und dem belgischen B’Rock Orchester nach Brüssel, Amsterdam, Köln und Wien unternahm. Eine weitere Tournee unternahm sie mit René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester mit „Le nozze di Figaro“ nach Süd-Korea, China und Österreich. An der belgischen Antwerpen Opera Vlaanderen war sie als Pamina (Die Zauberflöte) zu hören und hat im Mai 2018 wieder mit dem belgischen Orchester B’Rock „Jauchzet Gott in allen Landen“ und „Exsultate, jubilate“ in Frankreich aufgeführt. Im Januar 2018 debütierte Mirella Hagen als Waldvogel (Siegfried) an der Bayerischen Staatsoper unter Kirill Petrenko, den sie auch einspringend an der Oper Leipzig sang. Einen großen Erfolg konnte Mirella Hagen als Morgana in der Oper "Alcina" von Händel im im Herbst desselben Jahres am Theater an der Wien unter der Leitung von Stephan Gottfried mit dem Concentus Musicus feiern. Mit dem Waldvogel (Siegfried) debütierte sie im Februar 2019 am Grand Théâtre Genève unter der Leitung von Georg Fritzsch zur Wiedereröffnung des Opernhauses. Im April 2019 wird die Sopranistin an der Oper Graz mit den "Jahreszeiten" von Haydn und später mit der Pamina an der Semperoper Dresden debütieren.


Neben ihrer Operntätigkeit ist die vielseitige Künstlerin auch als Konzertsängerin gefragt.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Helmuth Rilling, mit dem sie nach Korea,
Mailand und Moskau reiste und beim Beethovenfest Bonn, dem Europäischen Musikfest
Stuttgart, sowie der Bachwoche Stuttgart auftrat. Unter seiner Leitung sang sie das
„Exsultate, Jubilate“, die „C-Moll Messe“ von Mozart, das „Magnificat“, geistliche Kantaten
und die „Matthäuspassion“ von Bach. An der belgischen Opera Vlaanderen gestaltete sie
den Sopran I in Mozarts „C-Moll Messe“ unter der musikalischen Leitung von Umberto
Benedetti Michelangeli. Unter Hans-Christoph Rademann sang sie die „Johannes-Passion“
in der polnischen Philharmonie in Kattowitz.
Ein weiterer Schwerpunkt in ihrer noch jungen Laufbahn ist der Liedgesang. Eine enge
Zusammenarbeit verbindet sie mit der Pianstin Kerstin Mörk, mit der sie u.a. in der Villa
Wahnfried auftrat. Von den zwei Musikerinnen ist 2016 die international von der Fachwelt
begeistert aufgenommene Debut-CD mit Liedern von Richard Strauss, Ludwig Thuille und
Hugo Wolf beim Label GENUIN erschienen.
Mirella Hagen sang mit dem Konzerthausorchester und Iván Fischer als 1. Verkäuferin in
„Der Silbersee“ von Kurt Weil. Unter Sir Simon Rattle sang sie im April 2015 die Woglinde
in den konzertanten Aufführungen des „Rheingold“ im Herkulessaal der Residenz in
München mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Der
Konzertmitschnitt ist auf CD bei BR Klassik erschienen. Dieselbe Partie folgte unter Marek
Janowski in der Elbphilharmonie Hamburg. Sie war mit René Jacobs und B’Rock mit
Monteverdi’s „Il ritorno d’Ulisse in Patria“ auf Europatournee, wieder mit Jacobs und dem
Freiburger Barockorchester auf Welttournee („Nozze di Figaro“), weitere Konzerte werden
folgen.

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