Künstlerdetails

Mezzosopran

Florence Losseau

Florence Losseau

Biographie / biography

Für die Partie des Annio in La Clemenza di Tito von W. A. Mozart am Landestheater Linz, wurde die deutsch-französische Mezzosopranistin Florence Losseau 2020 mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis als beste Nachwuchssängerin Österreichs ausgezeichnet.
Nach ihrem erfolgreichen Einstand als Mitglied des Opernstudios sang sie dort weiterhin Partien wie die Titelpartie in Brittens The rape of Lucretia, die 3. Magd in Elektra von R. Strauss, Fidalma in Il matrimonio segreto von D. Cimarosa oder Suza in der Polnischen Hochzeit von J. Beer, eine Produktion die ebenfalls vom Österreichischen Musiktheaterpreis im selben Jahr als beste Operettenproduktion ausgezeichnet wurde.

2022 gibt sie die Flora Bervoix in La Traviata – Verdi, Cherubino in Le nozze di Figaro –Mozart und La muse / Niklausse in Les contes d'hoffmann – Offenbach am Theater Erfurt, 2. Magd in Elektra – Strauss an der Opéra de Paris – France sowie Fenena in Nabucco – Verdi beim DomStufen Festival Erfurt



Florence Losseau war seit ihrem neunten Lebensjahr im Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Frieder Lang und wurde schon bald Mitglied der Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater, wo sie im Master Operngesang bei Prof. Michelle Breedt studierte. Ihren zweiten Master im Fach Liedgestaltung absolvierte sie bei Michelle Breedt, Céline Dutilly, Fritz Schwinghammer, Donald Sulzen und Tobias Truniger.


Im Oktober 2020 gab sie ihr Haus-début an der Opéra de Lyon mit großem Erfolg als Conception in Maurice Ravel's L’heure espagnole. Kurze Zeit später ist sie in der Partie des Anton in der Kinderoper Pünktchen und Anton von Ivan Eröd an der Oper Köln engagiert.
Die Hauptrolle der Doña Prouhèze in der Oper Le soulier de Satin von M.- A. Dalbavie, eine Welturaufführung, führt sie im Mai 2021 zum ersten Mal an die Opéra National de Paris als Cover für die Mezzosopranistin Eve-Maud Hubeaux. Im Mai 2022 wird sie an die Opéra Bastille zurückkehren und als 2. Magd in Elektra von Richard Strauss dort ihr Début geben.
Letzten Sommer war sie bei den Tiroler Festspielen Erl als Wellgunde im Rheingold von Richard Wagner zu sehen, und anschließend bei den Bregenzer Festspielen engagiert als Zulma in L'Italiana in Algeri von Gioachino Rossini. Beide Produktionen wurden von Brigitte Fassbaender inszeniert. Nach der Wiederaufnahme von L'heure espagnole von Ravel in der Partie der Conception an der Opéra de Toulon im November 2021, ist sie aktuell am Theater Erfurt zu sehen als Cherubino in Le nozze di Figaro von Mozart, als Prinz Orlowsky in der Rache der Fledermaus von J. Strauss, und bald auch als Muse und Niklausse in Hoffmann's Erzählungen von Offenbach.

Ihr Operndebut gab sie als junge Sängerin 2011 als Annina in La Traviata. Seitdem war sie in diversen Opernproduktionen u.a. in Rollen wie Mercedes in Bizets Carmen mit Ulf Schirmer und dem Münchner Rundfunkorchester, als Zweite Dame in der Zauberflöte, als Abuela in Manuel de Fallas La Vida Breve im Prinzregententheater, Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel und als Dido in Purcells Dido und Aeneas zu sehen.
Als gebürtige Münchnerin führte sie ihr Weg mit 2 Produktionen an das Staatstheater am Gärtnerplatz zurück. In Das schlaue Füchslein von L. Janácek interpretierte sie die Rolle des Dackels und der Wirtin und in der Operette Dr. Faust Junior von Hervé die Aglaé.
Im Stadttheater Aschaffenburg sang sie die Rolle des Aquilio in Sterkel’s Farnace mit der Accademia di Monaco, eine deutsche Erstaufführung.

In der Zeitgenössischen Musik feierte sie ebenfalls Erfolge, zum Beispiel in der Welt-Uraufführung von STYX - Orfeo’s past Now von A. Strauch, in der sie 2014 die Eurydice sang, in einer Inszenierung von Martina Veh und mit Christopher Robson als Orfeo. Im selben Jahr trat sie im Rahmen der Münchener Biennale, Internationales Festival für neues Musiktheater, als "Alt" in Kopernikus, opéra-rituel de mort von C. Vivier auf, mit dem Ensemble Oktopus unter der Leitung von Konstantia Gourzi.


In Berlin gewann sie im Jahr 2017 den 2. Preis des Paula Salomon Lindberg Wettbewerbs an der Universität der Künste in Berlin. Daraufhin folgte ein Engagement beim Kissinger Sommer im Juni 2018 bei der „LiederWerkstatt“ mit Uraufführungen von Manfred Trojahn, Fabien Lévy und Annette Schlünz.
Mit Jan Philip Schulze, mit dem sie dort schon ein Duo bildete, gestalltet sie 2019 den Liederabend "Invitation au voyage" im Bruckner Haus Linz in der Konzertreihe "Stars von morgen".

2019 wurde sie auch auf der Insel Mainau mit dem Anneliese Rothenberger Preis ausgezeichnet, und war Preisträgerin bei den Jeunes Ambassadeurs Lyriques in Montreal in Kanada. Im selben Jahr wurde sie beim renommierten Wettbewerb „Das Lied" in Heidelberg Finalistin, sie gewann den 1. Preis des Operettenwettbewerbs 2019 in Linz, und den 3. Preis beim Richard Strauss Wettbewerb in München.

Sie arbeitete in Meisterkursen mit bedeutenden Künstlern wie Axel Bauni, Helmut Deutsch, Brigitte Fassbaender, Jean-Paul Fouchécourt, Stefano Gibellato, Christoph Hammer, Robert Holl, Andreas Homoki, Angelika Kirchschlager, Siegfried Mauser, Dorothee Mields, Paul Mc Namara, Christopher Robson, Neil Shicoff, Andreas Schmidt und Kai Wessel.


Stand 02/2022

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