Künstlerdetails

Bass

Carlo Colombara

Carlo Colombara

Biographie / biography

Carlo Colombara hat sich im Lauf seiner über 20-jährigen Karriere vor allem als Verdi-Bass, aber auch in Rollen des Belcanto- und des französischen Repertoires einen international herausragenden Namen gemacht und mit den bedeutendsten Dirigenten und Regisseuren zusammengearbeitet. Er begann seine Ausbildung in seiner Heimatstadt Bologna bei Paride Venturi und gewann 1986 beim Internationalen Viotti-Wettbewerb den Preis als bester italienischer Sänger. Im Jahr darauf debütierte er am Teatro dell’Opera in Rom als Silva in Verdis Ernani. 1989 gab er als Procida (I vespri siciliani) unter Riccardo Muti sein umjubeltes Debüt an der Mailänder Scala, wohin er häufig zurückkehrte, u.a. für Die Meistersinger von Nürnberg, Lucia di Lammermoor, Nabucco und Macbeth. In jüngerer Zeit gab er erfolgreiche Rollendebüts als Boitos Mefistofele, Escamillo (Carmen) und Don Pasquale – sein erster Ausflug in die Opera buffa –, in den Rollen der vier Bösewichte in Les Contes d’Hoffmann und als Don Giovanni. Zu den Opernhäusern, an denen er zu erleben war, zählen neben der Scala u.a. auch die Metropolitan Opera in New York, das Teatre del Liceu in Barcelona und das Opernhaus Zürich und die Arena di Verona. 2012 debütierte er als Colline (La bohème) bei den Salzburger Festspielen.

2013 sang Carlo Colombara u.a. Zaccaria (Nabucco) an der Staatsoper Stuttgart, in der Arena di Verona und in Beijing, Mefistofele in Parma und Banco (Macbeth) beim Savonlinna Opernfestival. 2014 gastierte er als Fiesco (Simon Boccanegra) in Piacenza und Modena und sang in Sofia zur Feier des 100. Geburtstags von Boris Christoff Ramfis (Aida), Zaccaria und Filippo II (Don Carlo). Außerdem stand er als Morales in der Uraufführung von Christian Kolonovits’ Oper El Juez an der Seite von José Carreras in Bilbao und danach auch bei den Tiroler Festspielen in Erl auf der Bühne.

Neben seinen Opernauftritten geht Carlo Colombara einer regen Konzerttätigkeit nach. So war er über hundert Mal in Verdis Requiem zu hören, zuletzt 2014 unter Antonio Pappano in London.

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